Skip to main content

Der Umgang mit Payable-Through Accounts: Herausforderungen und regulatorische Anforderungen

In der global vernetzten Welt des Finanzwesens spielen „Payable-Through Accounts“ (PTAs) eine entscheidende Rolle, um die Effizienz und Flexibilität von grenzüberschreitenden Transaktionen zu steigern.

PTAs sind Bankkonten, die eine Bank (die haltende Bank) für eine andere Bank (die Korrespondenzbank) führt, und ermöglichen es den Kunden der Korrespondenzbank, Transaktionen durchzuführen, als wären sie direkte Kunden der haltenden Bank.

Diese Konstellation bietet zwar Vorteile in puncto Geschwindigkeit und Zugänglichkeit internationaler Finanztransaktionen, wirft jedoch zugleich bedeutende Fragen hinsichtlich der Einhaltung regulatorischer Anforderungen und der Risikomanagementpraktiken auf.

Der Umgang mit Payable-Through Accounts: Herausforderungen und regulatorische Anforderungen

Herausforderungen im Umgang mit PTAs

Die Hauptbedenken im Zusammenhang mit PTAs drehen sich um die Risiken der Geldwäsche und der Finanzierung terroristischer Aktivitäten. Da die Endkunden der Korrespondenzbank direkt auf das Konto zugreifen können, entsteht eine gewisse Anonymität, die die Effektivität der Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen der haltenden Bank potenziell untergräbt. Dies erschwert die Identifizierung verdächtiger Transaktionen und die Durchführung von Due-Diligence-Prüfungen.


Regulatorische Anforderungen und Compliance

Angesichts dieser Risiken werden mit der AMLD 6, Artikel 30 klare Richtlinien für den Umgang mit PTAs festgelegt:

Spezifische verstärkte Sorgfaltsmaßnahmen bei grenzüberschreitenden Korrespondenzbankbeziehungen

Bei grenzüberschreitenden Korrespondenzbankbeziehungen, auch solchen, die für die Zwecke von Wertpapiertransaktionen oder Geldtransfers begründet wurden, bei denen Zahlungen mit einem Respondenzinstitut in einem Drittland ausgeführt werden, müssen die Kredit- und Finanzinstitute zusätzlich zu den in Artikel 16 festgelegten Sorgfaltspflichten in Bezug auf den Kunden bei Aufnahme einer Geschäftsbeziehung

  1. ausreichende Informationen über das Respondenzinstitut einholen, um die Art seiner Geschäftstätigkeit in vollem Umfang verstehen und auf der Grundlage öffentlich verfügbarer Informationen seinen Ruf und die Qualität der Beaufsichtigung bewerten zu können;
  2. die vom Respondenzinstitut vorgenommenen Kontrollen zur Bekämpfung der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung bewerten;
  3. vor Begründung neuer Korrespondenzbankbeziehungen das Einverständnis ihrer Führungsebene einholen;
  4. die jeweiligen Verantwortlichkeiten eines jeden Instituts dokumentieren;
  5. sich im Falle von Durchlaufkonten („payable-through accounts“) vergewissern, dass das Respondenzinstitut die Identität der Kunden, die direkten Zugang zu den Konten des Korrespondenzinstituts haben, überprüft hat und seine Sorgfaltspflichten gegenüber diesen Kunden kontinuierlich erfüllt hat und dass es in der Lage ist, dem Korrespondenzinstitut auf dessen Ersuchen entsprechende Daten in Bezug auf diese Sorgfaltspflichten vorzulegen.

Wenn Kredit- und Finanzinstitute beschließen, grenzüberschreitende Korrespondenzbankbeziehungen mit Rücksicht auf ihre Strategien für die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu beenden, dokumentieren sie diese Entscheidung.


Verstärkte Compliance Pflichten bei Payable Through Accounts

Finanzinstitute, die PTAs anbieten oder nutzen, müssen umfangreiche Maßnahmen ergreifen, um ihre Compliance- und Risikomanagement-Praktiken zu stärken. Dazu gehören:

Verbesserte Due-Diligence-Prüfungen: Institutionen müssen umfassende Kenntnisse über die Korrespondenzbanken und deren Kunden haben, einschließlich der Identifizierung der wirtschaftlich Berechtigten und der Überwachung ihres Verhaltens und ihrer Transaktionen.


Strenge KYC- und AML-Kontrollen: Die Einhaltung der Know-Your-Customer- und Anti-Geldwäsche-Vorschriften ist unerlässlich. Dies erfordert die Implementierung fortschrittlicher Systeme und Prozesse zur Identifizierung, Bewertung und Überwachung von Risiken.


Transaktionsüberwachung: Die kontinuierliche Überwachung von Transaktionen, die über PTAs abgewickelt werden, ist entscheidend, um verdächtige Aktivitäten frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.


Spezifische Anforderungen gemäß Artikel 30 der AMLD6

Artikel 30 der AMLD6 stellt spezifische Anforderungen an grenzüberschreitende Korrespondenzbankbeziehungen. Diese umfassen die Notwendigkeit, eingehende Informationen über das Respondenzinstitut zu sammeln, um dessen Geschäftstätigkeiten, den Ruf und die Qualität der Aufsicht vollständig zu verstehen.

Kredit- und Finanzinstitute müssen die vom Respondenzinstitut implementierten Kontrollmechanismen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung bewerten und vor Etablierung neuer Beziehungen die Zustimmung ihrer Führungsebene einholen.

Es ist zudem erforderlich, dass die Institute die jeweiligen Verantwortlichkeiten dokumentieren und sicherstellen, dass das Respondenzinstitut seine Sorgfaltspflichten gegenüber Kunden, die direkten Zugang zu den Konten haben, erfüllt.

Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Sicherheit und Integrität des Finanzsystems zu stärken und die Risiken der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu minimieren.


Checkliste zu Pflichten im Umgang mit Payable-Through Accounts (PTAs)

Pflichten bezüglich Korrespondenzbanken

  • Informationen über die Korrespondenzbank: Hast du ausreichende Informationen über die Korrespondenzbank gesammelt, um ihren Ruf und die Qualität ihrer Aufsicht zu beurteilen?
  • Bewertung der Kontrollen: Hast du die Kontrollen der Korrespondenzbank zur Bekämpfung der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung bewertet?
  • Zustimmung der Führungsebene: Wurde die Zustimmung der Führungsebene vor Begründung der Korrespondenzbankbeziehung eingeholt?
  • Dokumentation: Hast du die jeweiligen Verantwortlichkeiten und Vereinbarungen mit der Korrespondenzbank dokumentiert?

Die Compliance Prüfung kann mit dem Wolfsberg Questionnaire erfolgen. Ein Praxisbeispiel zeigt die Erklärung von Clearstream.

Spezifische Pflichten für Payable-Through Accounts

  • Überprüfung durch die Korrespondenzbank: Hat die Korrespondenzbank die Identität der Kunden, die direkten Zugang zu den Konten haben, überprüft?
  • Erfüllung der Sorgfaltspflichten: Stellt die Korrespondenzbank sicher, dass sie ihre Sorgfaltspflichten gegenüber diesen Kunden kontinuierlich erfüllt?
  • Bereitstellung von Kundendaten: Ist die Korrespondenzbank in der Lage, auf Anfrage entsprechende Daten bezüglich ihrer Sorgfaltspflichten vorzulegen?

Dokumentation und Berichterstattung

  • Aufzeichnungen: Werden alle erforderlichen Dokumente und Informationen gemäß den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert?
  • Verdächtige Transaktionen: Gibt es ein Verfahren zur Meldung verdächtiger Transaktionen an die zuständigen Behörden?
  • Interne Richtlinien und Schulungen: Sind die internen Richtlinien aktualisiert und die Mitarbeiter entsprechend den Anforderungen im Umgang mit PTAs geschult?

Bewertung und Beendigung der Beziehung

  • Regelmäßige Bewertung: Wird die Beziehung zur Korrespondenzbank regelmäßig bewertet, um deren Eignung und Compliance zu überprüfen?
  • Beendigung: Gibt es klare Richtlinien für die Beendigung von Korrespondenzbankbeziehungen, die nicht den Compliance-Standards entsprechen?

Fazit

Die effektive Verwaltung und Überwachung von Payable-Through Accounts erfordert ein hohes Maß an Sorgfalt und eine starke Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Parteien. Finanzinstitute müssen sicherstellen, dass sie robuste Systeme und Kontrollen implementieren, die den regulatorischen Anforderungen entsprechen und gleichzeitig das Risiko von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung minimieren.

Durch die Einhaltung dieser strengen Richtlinien können Banken nicht nur regulatorische Sanktionen vermeiden, sondern auch ihr Ansehen und ihre Integrität in einem zunehmend regulierten globalen Finanzsystem wahren.


Dieses Seminar könnte dich interessieren:

Know Your Customer (KYC): Kundenkenntnis und Sorgfaltspflichten

Zielgruppe:

  • Schlüssel-Führungskräfte und Entscheidungsträger auf C-Level
  • Geldwäsche-Beauftragte und Compliance-Manager
  • Programm:

  • „KYC: Sorgfaltspflichten in Bezug auf Kunden“ – Profitiere von effizienteren Prozessen und einem verbesserten Kundenerlebnis durch fundiertes KYC-Wissen.

  • „Geldwäschegesetz: Updates und neue EU Regelungen“ – Sichere dir einen Vorsprung durch aktuelles Wissen über die neuesten gesetzlichen Änderungen und EU-weiten Compliance-Anforderungen.

  • mehr erfahren

09.15 bis 17.00
Online
Online

805 €

Zzgl. gesetzl. MwSt.
Zzgl. gesetzl. MwSt.

In deinem Seminar enthalten:

Die S+P Tool Box:

  • Vorträge als PDF: Für ein schnelles Nachschlagen und Auffrischen des Seminarinhalts.
  • KYC-Toolkit: Du bekommst das S+P Onboarding Excel Tool, mit dem du effiziente und fundierte KYC-Prüfungen durchführen kannst.
  • Techniken für die Ermittlung des Ultimate Beneficial Owner: Du erfährst, wie du den wahren wirtschaftlich Berechtigten eines Vertragspartners effektiv ermittelst, um mögliche Verflechtungen aufzudecken.
  • Prüfungstechniken zu Enhanced Due Diligence (EDD): Die S+P Toolkits helfen dir, die Anforderungen an die Source of Funds-Prüfung gemäß § 15 GwG zu erfüllen und verdächtige Transaktionen richtig zu bewerten.
  • Umsetzung der AMLD 6 in die Praxis: Die praktischen Empfehlungen helfen dir, die neuen Anforderungen effektiv in deine Geldwäschepräventionsstrategien zu integrieren und die Regelungen sicher einzuhalten.

S+P Case Studies:

    Case Study 1: Identifizierung eines verdeckten Eigentümers

    Nutzen: Durch diese Fallstudie lernst du, wie du verdeckte Eigentümer einer juristischen Person aufdecken kannst, um potenzielle Risiken von Geldwäsche und Betrug zu erkennen und zu verhindern.

    Case Study 2: Verdächtige Geldströme in einem Kundenkonto

    Nutzen: In dieser Case Study erfährst du, wie du verdächtige Geldströme in einem Kundenkonto identifizierst und angemessen darauf reagierst, um mögliche Geldwäscheaktivitäten frühzeitig zu erkennen und zu melden.

    Case Study 3: Due Diligence bei internationalen Kunden

    Nutzen: Diese Fallstudie zeigt dir, wie du eine umfassende Due Diligence für internationale Kunden durchführst, um die Einhaltung von KYC-Sorgfaltspflichten zu gewährleisten und mögliche Risiken im grenzüberschreitenden Geschäft zu minimieren.

    Programm

    Willst du lernen, wie du eine reibungslose und angenehme Customer Journey gestalten kannst, die gleichzeitig die KYC-Pflichten vollständig erfüllt? Unser Seminar bietet dir die Antworten.

    In diesem Seminar erfährst du, wie du effektive KYC-Prozesse implementierst, die nicht nur die regulatorischen Anforderungen meistern, sondern auch die Kundenerfahrung optimieren. Wir zeigen dir Methoden, wie du Kundendaten sammeln und verarbeiten kannst, ohne die Kundenbeziehung zu belasten – eine Kunst, die insbesondere für Kundenkontaktpunkte essentiell ist.

    Du erhältst wertvolle Einsichten, wie eine durchdachte Gestaltung der Customer Journey und die Einhaltung der KYC-Vorschriften Hand in Hand gehen. Durch unser Training wirst du zum Experten darin, die Balance zwischen Kundenzufriedenheit und regulatorischer Compliance zu finden, was in der heutigen Geschäftswelt ein entscheidender Wettbewerbsvorteil ist.

    KYC: Sorgfaltspflichten in Bezug auf Kunden

    Eigentums- und Kontrollstruktur des Vertragspartners 

    • UBO: Techniken für die Ermittlung des Ultimate Beneficial Owner
    • Juristische Personen und sonstige Gesellschaften
    • Mehrstufige Beteiligungsstrukturen (AFCA-Empfehlungen)
    • Rechtsfähige Stiftungen und ähnliche Rechtsgestaltungen

    Perfektioniere deine Customer Journey mit Experten-Know-how in Customer Due Diligence

    • Erheben von Angaben zum Zweck der Identifizierung
    • Überprüfung dieser Angaben zum Zweck der Identifizierung
    • Monitoring und Screening: Selektion und Filtern von verdächtigen Transaktionen

    Vertiefe deine Kenntnisse in Enhanced Due Diligence gemäß § 15 GwG:

    • ‚Herkunft der Mittel‘ (Source of Funds): Lerne, wie man die beruflichen Tätigkeiten des Kunden, die als Einkommensquellen dienen (z.B. Gehälter, Geschäftseinnahmen), analysiert und die Transfermethoden (z.B. Banküberweisungen, elektronische Zahlungen) überprüft.
    • ‚Herkunft des Vermögens‘ (Source of Wealth): Erwerbe Fähigkeiten zur Bestimmung des Ursprungs des Gesamtvermögens eines Kunden.

    Dein Nutzen: Mit den Techniken von S+P wird KYC leicht gemacht – erhalte tiefgehende Einblicke in die Identifizierung von Eigentums- und Kontrollstrukturen, erhöhe die Transparenz deiner Geschäftsbeziehungen und minimiere rechtliche Risiken.

    Geldwäschegesetz: Updates und neue EU Regelungen

    Techniken zur Recherche des Vertragspartners und des wirtschaftlich Berechtigten:

    • Immobilientransaktion – Share Deals und verschachtelte Gesellschaftskonstruktionen
    • Know Your Customer – bei internationalen Kundenverflechtungen
    • Adverse Media und SIP-Prüfung (Wolfsberg Group-Empfehlungen)
    • Investmentgeschäft – KVG, Broker und Banken
    • Konsortialkreditgeschäft
    • Trade Finance und Transaktionsüberwachung

    6. Geldwäsche-Richtlinie (AMLD 6) schafft ein Single EU Rulebook für AML/CFT

    • EU-weite AML-Regeln: AMLD 6 standardisiert Anti-Geldwäsche-Maßnahmen in der EU durch ein gemeinsames Regelwerk.
    • Härtere Strafen: Die Richtlinie verschärft die Strafen für Geldwäsche und präzisiert Tatbestände.
    • Mehr Due Diligence: AMLD 6 erweitert die Identifizierungspflichten von wirtschaftlich Berechtigten und fördert behördliche Kooperationen.

    Dein Nutzen: Bleibe auf dem neuesten Stand der gesetzlichen Anforderungen und sichere dir so einen entscheidenden Vorteil in der Einhaltung von Compliance-Vorschriften.


    Das könnte dich interessieren…

    Basisseminar Geldwäschebeauftragter L02 -
    Basisseminar Geldwäschebeauftragter

    16.09.2024

    Details Buchen
    Online

    805 €

    Zzgl. gesetzl. MwSt.
    Know Your Customer (KYC): Kundenkenntnis und Sorgfaltspflichten L04 -
    Know Your Customer (KYC): Kundenkenntnis und Sorgfaltspflichten

    17.09.2024

    Details Buchen
    Online

    805 €

    Zzgl. gesetzl. MwSt.
    Risikoanalyse § 5 GwG L03 -
    Risikoanalyse § 5 GwG

    18.09.2024

    Details Buchen
    Online

    805 €

    Zzgl. gesetzl. MwSt.
    Sanktionen und Embargos: Compliance navigieren L18 -
    Sanktionen und Embargos: Compliance navigieren

    09.09.2024

    Details Buchen
    Online

    805 €

    Zzgl. gesetzl. MwSt.
    Update Seminar für Geldwäschebeauftragte L05 -
    Update Seminar für Geldwäschebeauftragte

    13.09.2024

    Details Buchen
    Online

    805 €

    Zzgl. gesetzl. MwSt.
    Lehrgang Geldwäsche-Beauftragter (S+P) Z03 -
    Lehrgang Geldwäsche-Beauftragter (S+P)

    16.09. - 18.09.2024

    Details Buchen
    Online

    2415 €

    Zzgl. gesetzl. MwSt.

    KYC: Sorgfaltspflichten in Bezug auf Kunden – Werde Profi in Sachen KYC-Check

    Das Ziel des Seminars ist es, dir umfassende Kenntnisse über die KYC-Sorgfaltspflichten in Bezug auf Kunden sowie die Ermittlung der Eigentums- und Kontrollstruktur von Vertragspartnern zu vermitteln. Du wirst lernen, wie man den Ultimate Beneficial Owner (UBO) identifiziert und wie man mit mehrstufigen Beteiligungsstrukturen, rechtsfähigen Stiftungen und ähnlichen Rechtsgestaltungen umgeht.

    Durch praxisorientiertes Experten-Know-how wirst du deine Customer Journey perfektionieren und rechtliche Risiken minimieren.

    Du lernst mit dem Seminar:

    KYC: Sorgfaltspflichten in Bezug auf Kunden:

    • Ermittlung und Überprüfung der Eigentums- und Kontrollstruktur des Vertragspartners.
    • Techniken zur Ermittlung des Ultimate Beneficial Owner (UBO) bei juristischen Personen und sonstigen Gesellschaften.
    • Umgang mit mehrstufigen Beteiligungsstrukturen, rechtsfähigen Stiftungen und ähnlichen Rechtsgestaltungen.

    Perfektioniere deine Customer Journey mit Experten-Know-how in Customer Due Diligence:

    • Erhebung und Überprüfung von Angaben zum Zweck der Identifizierung.
    • Monitoring und Screening zur Selektion und Filterung von verdächtigen Transaktionen.
    • Vertiefung deiner Kenntnisse in Enhanced Due Diligence gemäß § 15 GwG, einschließlich der Analyse der Herkunft der Mittel und des Vermögens eines Kunden.

    Techniken zur Recherche des Vertragspartners und des wirtschaftlich Berechtigten:

    • Umgang mit Immobilientransaktionen, Share Deals und verschachtelten Gesellschaftskonstruktionen.
    • Know Your Customer (KYC) bei internationalen Kundenverflechtungen und Durchführung von Adverse Media und SIP-Prüfungen gemäß Wolfsberg Group-Empfehlungen.
    • Anwendung von KYC-Praktiken im Investmentgeschäft, Konsortialkreditgeschäft und Trade Finance.

    Geldwäschegesetz: Updates und neue EU Regelungen:

    • Die 6. Geldwäsche-Richtlinie (AMLD 6) und das Single EU Rulebook für AML/CFT.
    • Härtere Strafen und präzisierte Tatbestände für Geldwäsche.
    • Erweiterte Identifizierungspflichten von wirtschaftlich Berechtigten und Förderung behördlicher Kooperationen.

    Dein Nutzen:

    Mit den Techniken von S+P wird KYC leicht gemacht – du erhältst tiefgehende Einblicke in die Identifizierung von Eigentums- und Kontrollstrukturen, erhöhst die Transparenz deiner Geschäftsbeziehungen und minimierst rechtliche Risiken.

    Zudem bleibst du auf dem neuesten Stand der gesetzlichen Anforderungen und sicherst dir so einen entscheidenden Vorteil in der Einhaltung von Compliance-Vorschriften.

    Zeig, was in dir steckt
    Erhalte dein digitales S+P Badge & Zertifikat


    Das Digitale Karriere-Zertifikat, auch bekannt als Digital Badge, ist eine moderne Form der Zertifizierung, die dir digital verliehen wird.

    Mit diesem Badge kannst du einfach und effektiv in digitalen Netzwerken, auf deinem LinkedIn-Profil oder in deinem Lebenslauf zeigen, dass du proaktiv an deiner beruflichen Entwicklung arbeitest.

    Digitales Badge und Zertifikate

    FAQ – Was muss ich wissen?

    Was genau bieten die S+P Seminare für Geldwäschebeauftragte?

    Die S+P Seminare für Geldwäschebeauftragte bieten praxisrelevante Schulungen, die auf die aktuellen gesetzlichen Anforderungen und Best Practices in der Geldwäscheprävention zugeschnitten sind. Hochqualifizierte Dozenten vermitteln Fachwissen durch interaktive Lernmethoden. Teilnehmer profitieren zudem von der Möglichkeit, sich mit anderen Fachkräften zu vernetzen und auszutauschen.

    Welche Themen werden in den S+P Seminaren für Geldwäschebeauftragte behandelt?

    Die Seminare decken die wesentlichen Aufgaben und Verantwortlichkeiten von Geldwäschebeauftragten ab, einschließlich der Identifikation und Meldung verdächtiger Aktivitäten. Weitere Themen sind die neuesten gesetzlichen Anforderungen und deren Integration in bestehende Compliance-Programme. Ein besonderer Fokus liegt auf der Durchführung von Customer Due Diligence (CDD) und der kontinuierlichen Überwachung von Geschäftsbeziehungen.

    Für wen sind die Seminare Geldwäschebeauftragter geeignet?
    • Entscheidungsträger auf C-Level: Geschäftsführer und Schlüssel-Führungskräfte, die Anti-Geldwäsche-Maßnahmen nicht nur umsetzen, sondern auch den Standard für Compliance und Integrität setzen.
    • Geldwäsche-Beauftragte und Compliance-Manager, die ihre Expertise im Bereich der Geldwäschebekämpfung vertiefen und ihre Karriere hin zum C-Level entwickeln möchten.
    Wie kann ich mich für ein S+P Seminar anmelden?

    Die Anmeldung für unsere S+P Seminare erfolgt schnell und unkompliziert über unsere Website. Dort findest du alle notwendigen Informationen und kannst direkt deinen Platz reservieren.

    Was ist die S+P Tool Box und welche Vorteile bietet sie den Teilnehmern der Seminare?

    Die S+P Tool Box ist ein umfassendes Set an praktischen Werkzeugen und Vorlagen, die speziell für die Teilnehmer unserer Seminare entwickelt wurden. Sie bietet hilfreiche Ressourcen zur Umsetzung der gelernten Techniken und unterstützt dich dabei, die Seminarkenntnisse direkt in deinem Unternehmen anzuwenden.


    Wie kann man die Ultimate Beneficial Owner (UBO) effektiv identifizieren?

    Die Identifizierung des UBO erfolgt durch detaillierte Überprüfung der Eigentums- und Kontrollstruktur des Vertragspartners. Dies beinhaltet die Analyse von mehrstufigen Beteiligungsstrukturen, rechtlichen Dokumenten und öffentlichen Registern. Im Seminar lernst du, wie du diese Informationen effizient sammelst und verifizierst, um Transparenz zu gewährleisten.


    Welche Techniken gibt es zur Überprüfung und Validierung der Kundeninformationen im Rahmen von KYC?

    Effektive KYC-Praktiken umfassen die Erhebung und Validierung von Kundeninformationen durch offizielle Dokumente, Adverse Media Recherchen und SIP-Prüfungen (Sanktions-, Interpol-, und PEP-Listen). Du erfährst im Seminar, wie du diese Techniken anwenden kannst, um die Genauigkeit und Vollständigkeit der Kundeninformationen sicherzustellen.


    Was ändert sich mit der AMLD 6?

    Die neue Verordnung zur Bekämpfung der Geldwäsche erweitert die Liste der Verpflichteten um Krypto-Dienstleister und Händler von Luxusgütern, wie Edelmetallen und Juwelen. Diese müssen nun strenge Sorgfaltspflichten erfüllen und verdächtige Aktivitäten melden. Es wurde eine EU-weite Obergrenze für Barzahlungen von 10.000 Euro festgelegt, um Geldwäsche zu erschweren. Verpflichtete müssen bei Geschäften mit Drittländern mit hohem Risiko verstärkte Sorgfaltsmaßnahmen anwenden​.

    Chaticon